Im Rahmen des Erasmus+-Programms fand vom 4. bis 8. Mai 2026 ein internationales Job-Shadowing in der Grundschule Klosterfelde statt. Lehrkräfte aus Polen, Italien und Deutschland kamen zusammen, um den schulischen Alltag kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse für ihre pädagogische Arbeit zu gewinnen.

Nach der Anreise der polnischen und italienischen Gäste begann die Woche mit einer herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter sowie einem gemeinsamen Schulrundgang. Im Mittelpunkt des Aufenthalts standen zahlreiche Hospitationen in unterschiedlichen Unterrichtsfächern. So konnten die internationalen Gäste Einblicke in den Unterricht in Englisch, Deutsch, Naturwissenschaften, Musik, Mathematik, Kunst und Geschichte gewinnen und verschiedene Methoden des Lehrens und Lernens vergleichen. Besonders bereichernd war dabei der direkte Austausch mit den Lehrkräften sowie das gemeinsame Reflektieren über Unterrichtsgestaltung, Digitalisierung und individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler. Täglich durften die Gäste in der Mensa mit Kindern und Lehrkräften Mittag essen, wo sie von unserem Küchenteam liebevoll betreut wurden.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms war der Besuch der italienischen Kolleginnen im Kindergarten. Dort erhielten die Gäste von der Leiterin Frau Höwler einen Einblick in die frühkindliche Bildung und konnten beobachten, wie Kinder bereits im Vorschulalter spielerisch in ihrer sprachlichen, sozialen und kreativen Entwicklung gefördert werden. Der Besuch zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule für einen erfolgreichen Bildungsweg ist.

Großes Interesse weckte für die polnische Delegation der Austausch mit dem Schulsozialarbeiter Daniel Jantzen. In Gesprächen wurde deutlich, welche wichtige Rolle Schulsozialarbeit im Schulalltag spielt. Themen wie Konfliktlösung, Unterstützung von Schülerinnen und Schülern in schwierigen Lebenssituationen sowie die Förderung eines positiven Schulklimas standen dabei im Mittelpunkt. Die internationalen Gäste nutzten die Gelegenheit, um über Gemeinsamkeiten und Unterschiede in ihren jeweiligen Ländern zu sprechen und voneinander zu lernen.

Neben den schulischen Programmpunkten bot das Erasmus+-Treffen auch zahlreiche kulturelle Erlebnisse. Gemeinsam besuchten die Teilnehmenden die wunderbare Natur der Gemeinde Wandlitz sowie verschiedene Sehenswürdigkeiten in Berlin, darunter das Stadtschloss, das Brandenburger Tor, den Bundestag und die Gedenkstätte an der Berliner Mauer. Gemeinsame Abendessen und Gespräche stärkten zusätzlich die internationale Zusammenarbeit und ermöglichten persönliche Begegnungen in freundschaftlicher Atmosphäre.

Das Job-Shadowing zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll europäische Zusammenarbeit im Bildungsbereich ist. Durch Erasmus+ konnten neue Ideen gesammelt, internationale Kontakte geknüpft und das gegenseitige Verständnis zwischen den Ländern vertieft werden. Alle Beteiligten nahmen viele neue Eindrücke, Inspirationen und wertvolle Erfahrungen mit in ihren Schulalltag.

Wir danken allen von Herzen, die diese tolle gemeinsame Woche ermöglicht haben.