Schüleraustausch nach Portugal
Vom 19. bis zum 25. Mai 2026 vertraten wir, Schülerinnen und Schüler der Grundschule Klosterfelde, unsere Schule in Portugal. Dort trafen wir auf Kinder aus Slowenien, Polen und Portugal.
Am Samstag flogen wir vom BER nach Lissabon, wo wir mit unseren Lehrern mit einem Kleinbus zu unserer Unterkunft in Vieira de Leiria fuhren. Dort begrüßte uns bereits der Schulleiter unserer Partnerschule. Mit ihm gingen wir gemeinsam Abendbrot essen. Die erste Nacht haben wir sehr gut geschlafen, da der Tag richtig lang war.
Am ersten richtigen Tag waren wir alle ein bisschen nervös, weil wir die Teams aus Polen, Slowenien und Portugal kennenlernen würden. Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück. Danach holte uns der Schulbus ab. Als wir ankamen, zeigte uns Schulleiter José Soares die Schule ein wenig. Anschließend gab es eine Gesangseinlage der portugiesischen Schülerinnen und Schüler. Wir spielten ein gemeinsames Spiel, bekamen einen Snack und programmierten dann zusammen eine Ampel, die leuchtete. Danach aßen wir gemeinsam zu Mittag. Zum Abschluss wurden ein paar Instrumente gespielt und gesungen, während andere ein Spiel spielten. Anschließend fuhren wir zurück zum Hotel, ruhten uns kurz aus, fuhren mit dem Auto zum Supermarkt und gingen dann Pizza essen. Am Abend gingen wir müde ins Bett.
Der zweite Tag begann mit kleinen Kennenlernspielen am Wasser. Zusammen tanzten wir einen traditionellen portugiesischen Tanz, machten gemeinsam Sport und lachten viel. Danach teilten wir uns in zwei Gruppen: Die eine Gruppe machte eine aufregende Schnitzeljagd durch die Stadt, die andere Gruppe forschte im Sand zu spannenden Fragen. Später gingen wir zurück zur Schule und programmierten dort viel. In der Cafeteria machten wir eine Pause. Am Ende des Schultages malten wir in Gruppen ein Frühlingsbild. Zurück im Hotel entspannten wir uns und badeten im Pool. Am Abend genossen wir gemeinsam den Sonnenuntergang am Strand und gingen anschließend erschöpft ins Bett.
Am Mittwoch besuchten wir Marinha Grande. Dort empfing uns der Bürgermeister und hielt einen Vortrag über die Bedeutung der Europäischen Union und des Miteinanders. Danach besichtigten wir eine Kunststofffabrik und sahen uns die Produktion an. Später fuhren wir nach Leiria, um die eindrucksvolle Burg zu besichtigen, die leider geschlossen war. Stattdessen aßen wir Eis und schauten uns das Stadion von União Leiria an.
Am Donnerstag sind wir auf eine kulturelle Rundreise durch die Region gegangen, die uns Klöster, Heiligtümer, Karsthöhlen und beeindruckende Naturschauspiele bringen würde. Zunächst fuhren wir zum Heiligtum von Fatima, dass für Katholiken aus aller Welt ein wichtiger Ort ist. So konnten wir einen Gottesdienst koreanischer Christen miterleben. Die moderne Wallfahrtskirche fasst 6.900 Zuschauer. Im Anschluss ging es zu den Karsthöhlen von Mira de Aira, die wir von oben nach unten erkundeten. Nach einem kleinen Aufreger, weil der Fahrstuhl feststeckte, ging es mit dem Bus zur alten Königsstadt nach Bathalha, wo wir die Kathedrale und die Grablege der frühen portugiesischen Könige bestaunten. Schließlich fuhren wir nach Nazaré, einem Hotspot für Surfer, wo im Winter mehr als 20 Meter hohe Wellen gesurft werden. Der Blick über die Küste von den Klippen war atemberaubend. Am Abend sind wir mit allen Schülerinnen und Schülern und allen Lehrkräften Essen gegangen, da die slowenischen und polnischen Kinder bereits früh am kommenden Tag abreisen würden. Gemeinsam haben wir den Abend verbracht. Am Ende des Tages fielen wir erschöpft, aber glücklich in unsere Betten.
Den Freitag konnten wir schließlich für sportliche Aktivitäten nutzen. Gemeinsam mit unseren Lehrern wanderten wir die Küste bei Nazaré entlang, beobachteten riesige Wellen und genossen das schöne Wetter. Am Nachmittag mussten wir dann bereits packen, ehe wir mit dem Schulleiter unserer Partnerschule ein letztes Mal gemeinsam aßen.
An unserem letzten Tag mussten wir früh aufstehen; wir verließen das Hotel um 8:00 Uhr. Wir fuhren nach Lissabon und besichtigten das schöne Rathaus. Dort betrachteten wir verschiedene Räume, darunter den Konferenzraum und den großen Balkon. Die bemalte Decke mit ihren Mustern gefiel uns sehr. Anschließend gingen wir auf einen Hügel oberhalb der Kathedrale und genossen die Aussicht. Danach hatten wir großen Hunger und aßen Pizza, die sehr lecker war. Einige von uns gingen danach noch shoppen, waren aber nicht besonders erfolgreich und kauften stattdessen ein Eis.
Am Ende der Reise fuhren wir zum Flughafen. Auf dem Weg holte Herr Fietz noch Gebäck, das wir am Flughafen aßen. Mit dem Gepäck gab es keine Probleme. Im Flugzeug fanden wir unsere Plätze und überstanden den Flug gut. Als wir in Berlin ankamen, freuten wir uns sehr, unsere Familien wiederzusehen, waren aber auch ein wenig traurig, dass die schöne Reise vorbei war.
